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Über mich

Ich bin am 7. Februar 1995 in Oerlingen ZH geboren. Die Endlagerproblematik im Weinland, wo ich meine Kindheit und Jugend verbrachte, hat mich geprägt und politisiert. Es war mir immer schon ein grosses Anliegen, dass die Natur und das Klima geschützt werden. Heute lebe ich in einer WG im Langstrassenquartier von Zürich. Auf unserer Dachterrasse pflege ich einen Gemüsegraten.

Mein Vater ist aus Katalonien in die Schweiz eingewandert. Ich bin zweisprachig aufgewachsen und da ich in zwei Kulturen aufgewachsen bin, merkte ich schon früh, wie wichtig Toleranz für ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben ist. Vielfalt bereichert! Darum ist Migrationspolitik auch ein Kernthema von mir – mein Gerechtigkeitsempfinden verlangt, dass ich Rassismus und Diskriminierung bekämpfe, wo auch immer ich ihnen begegne.

 

Politik

Im Jahr 2009 trat ich den Jungen Grünen Zürich bei und übernahm dort rasch die Leitung der Arbeitsgruppe Klima und Energie. Im Laufe der Zeit begann ich mich dann auch in vielen anderen Arbeitsgruppen zu engagieren v.a. im Migrationsbereich. Seit vielen Jahren bin ich im Vorstand der Jungen Grünen Zürich.

2012 kämpfte ich an vorderster Front für das Referendum gegen die Asylgesetzesverschärfungen.

2013 gründete ich zusammen mit anderen jungen Menschen den Verein Äms Fäscht und organisierte zum ersten Mal das alternative und multikulturelle Äms Fäscht auf der Bäckeranlage in Zürich. Es ist eine Gegenöffentlichkeit zum herrschenden Nationalismus am 1. August. Unser jährliches Fest ist inzwischen fester Bestandteil der Zürcher Agenda und ich bin Präsidentin des Vereins geworden. Auch in diesem Jahr trat ich dem Vorstand der Grünen Kreispartei 11/12 bei und wurde Delegierte im 1.-Mai-Komitee.

2014 kandidierte ich im Kreis 11/12 für den Zürcher Gemeinderat. Kurz darauf übernahm ich das Präsidium der Jungen Grünen Stadt Zürich. Ebenfalls in dieser Zeit trat ich dem Vorstand der Grünen Stadt Zürich bei. Seit dem Herbst engagiere ich mich ausserdem bei Second@s Plus als Vorstandsmitglied.

2015 kandidierte ich für den Zürcher Kantonsrat im Kreis 11/12 und durfte anschliessend im Nationalratswahlkampf für die Grünen Zürich als Spitzenkandidatin antreten. Nach einem intensiven Wahlkampf darf ich auf ein sehr gutes Resultat zurückblicken. Kein anderes politisches Ereignis hat mich bis anhin so geprägt wie diese sehr intensiven 3 Monate NR-Wahlkampf. In dieser Zeit habe ich viele unbezahlbare Erfahrungen gesammelt.

2016 trat ich aus dem Präsidium und der Geschäftsleitung der Jungen Grünen Zürich zurück und übernahm danach für kurze Zeit das Vize-Präsidium der Grünen Stadt Zürich. Im Frühjahr organisierte und lancierte ich zusammen mit dem Verein 5im5i die Petition für die beiden türkisch-kurdischen Quartierläden Ege und Dirok, um diese im Quartier zu behalten. Die Petition fruchtete leider nur beim Dirok, der Ege zog dann an einen neuen Standort im Kreis 4. Im Herbst zog ich mich ausserdem aus dem Vorstand von Second@s zurück, durch die Öffnung des Vereins gegenüber bürgerlichen Parteien konnte ich mich nicht mehr mit den Positionen des Vereins identifizieren. Grundlegende migrationspolitisch relevante Themen wurden plötzlich völlig anders diskutiert, als unbedeutend abgetan oder gar nicht erst als relevant angeschaut.

Als ich dann im November für die Kreispartei 11/12 in den Gemeinderat der Stadt Zürich nachrücken durfte, ergriff ich diese Chance und trat aus zeitlichen Gründen wieder aus dem Vize-Präsidium der Grünen Stadt Zürich zurück.

2017 bin ich langsam aber sicher im Gemeinderat Zürich angekommen. Die Geschäfte der Finanzkommission, in der ich für die Grünen sitze, interessieren mich sehr und erlauben mir eine neue Perspektive auf unsere Stadt. Erste Postulate und schriftliche Anfragen sind in der Pipeline.

 

Persönlich

In meiner Freizeit lese, zeichne und tanze ich gerne. Ich liebe es im Grünen oder auf meiner Dachterrasse zu sein, auf der ich mich um meinen kleinen Gemüsegarten kümmere. Ich mag warme Sommerabende, liebe es an der Limmat, am Rhein oder am Zürichsee zu sitzen. Grundsätzlich bewege ich mich mit dem Velo fort. Seit vielen Jahren spiele ich Violine, allgemein spielt Musik in meinem Leben eine bedeutende Rolle. Ich bin treue Flohmarktbesucherin und man trifft mich auch regelmässig in den kleinen Kulturkinos der Stadt Zürich an.

 

Beruf

Nachdem ich die Sekundarschule A in Marthalen abgeschlossen hatte, absolvierte ich den gestalterischen Vorkurs an der Berufsschule „Medien, Form Farbe“ und begann dann eine Berufslehre zur Polydesignerin 3D (Dekorationsgestalterin). Parallel dazu besuchte ich die Gestalterische Berufsmatura. Beides habe ich im Sommer 2015 erfolgreich abgeschlossen.

Inzwischen Arbeite ich neben dem Gemeinderat als Serviceangestellte. Ausserdem habe ich verschiedene neue Projekte ins Leben gerufen. So organisiere und veranstalte ich über die Jungendseelsorge Zürich „Tape Art“ Workshops für Kinder und Jugendliche.

Zusammen mit meiner Teampartnerin führe ich auf der Bäckeranlage die Konzertreihe „Sommerkonzerte“ durch. Privat gestalte ich immer wieder für verschiedene Geschäfte Schaufenster, bin also auch auf meinem gelernten Beruf tätig.

Im nächsten Semester strebe ich ein Bachelorstudium im sozialen oder gestalterischen Bereich an.