Migration

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Mein Vater ist aus Katalonien in die Schweiz eingewandert. Ich bin also Doppelbürgerin. Unter anderem darum, aber natürlich nicht nur, engagiere mich für die Rechte von Migrantinnen und Migranten. In der Schweiz sollen alle mitbestimmen können – deshalb befürworte ich das Ausländerinnen- und Ausländerstimmrecht auf allen Ebenen.

Ich kämpfe gegen eine Zweiklassengesellschaft, die seit der Annahme der Minarett-, Masseinwanderungs- und Ausschaffungsinitiative deutlich verschärft wurde. Egal ob und egal welche Papiere man hat, vor dem Gesetz sollen alle gleich sein: Sans Papiers legalisieren und Ausschaffungen abschaffen!

Die Schweiz muss ihre finanzielle und operative Beteiligung an Frontex stoppen. Durch die Aufrüstung an den europäischen Grenzen und im Mittelmeer werden nämlich keine Probleme gelöst, sondern nur Tote in Kauf genommen. So darf es nicht weitergehen! Es braucht legale Einwanderungsmöglichkeiten für Menschen, die in Europa Schutz suchen – Schutz statt Hetze!

Ein heisses migrationspolitisches Eisen in der Stadt Zürich ist das Bundesasylzentrum im Kreis 5. Ich bin grundsätzlich dagegen Menschen in Lager zu stecken. Aber aus einer pragmatischen Sichtweise findet ich es wichtig, dass diese Zentren besser in der Stadt als in der Pampa entstehen.

Mein Engagement reicht weit über die Parteigrenzen hinaus: Ich organisiere die multikulturelle Alternative am 1. August Äms Fäscht  auf der Bäckeranlage, mit der wir die Vielfalt der Gesellschaft feiern wollen und einen Gegenpool zu den nationalistischen Feiern bieten. Ausserdem beteilige ich mich an verschiedenen Projekten des Solinetzes und der AOZ Zürich.